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hydraulische Parallelführung
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KR833



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173 Beiträge
 

hydraulische Parallelführung, 08 Feb. 2010 11:29


Ich würde an meinen Frontlader gerne eine hydraulische Parallelführung nachrüsten und dazu zwischen Hubzylinder und Schwing einen kleinen doppelwirkenden Zylinder montieren welcher auf die Kippzylinder wirkt.
Wie bekomme ich eine ordentliche Stuerung hin? Habe nämlich leider keine Gleichlaufzylinder zum kippen. Soweit ich weiß besteht dann doch die Gefahr daß ich einen Druckübersetzereffekt bekomme und irgend etwas kaputt geht.
Hat jemand schon Erfahrung mit so etwas oder Tipps?


Gruß Peter


Geändert von KR833 am 8.Feb.2010 15:54
 
 
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Stefan629


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328 Beiträge

RE: hydraulische Parallelführung, 08 Feb. 2010 18:24


Hallo Peter!

Ich habe so etwas schonmal mit angebaut. Das ist eine ziemlich verzwickte Angelegenheit. Das schwierigste dabei ist die Kombination der Zylinder so hinzubekommen, dass die Angelegenheit auch parallel wirkt.
Bei einer Nachrüstvariante, wie du sie beschreibst, wirst du den Idealfall nie hinbekommen. Du solltest dich also auf einen bestimmten Hebebereich festlegen, wo du die größte Parallelität brauchst, bzw. einen Anfangs- und Endbereich, wo das Werkzeug jeweils die gleiche Neigung hat. Exakte Parallelführung über den gesamten Bereich wird sehr schwer zu bewerkstelligen sein.
Wenn du diesen Bereich festgelegt hast, solltest du mal messen oder ausrechnen, wieviel Öl die Kolbenkammer (Hauptkammer) eines Kippzylinders bei gleicher Neigung vom oberen zum unteren Endpunkt dieses Bereichs aufnimmt bzw. vom unteren zum oberen verdrängt. Die Gleichheit der Lage kannst du am besten in der Waagerechten messen. Erstens geht das mit einer einfachen Wasserwaage und zweitens wird das wahrscheinlich die Lage sein, die das Werkzeug hinterher am meisten haben soll.
Dann suchst du dir 2 vorläufige Ansatzpunkte für den Zylinder an der Schwinge und misst die Längenänderung zwischen den Punkten. Damit kannst du dann berechnen, welchen Durchmesser der Zylinder haben muss, damit er auf dieser Länge das Öl vom Kippzylinder aufnehmen bzw. liefern kann. Wichtig ist weiterhin, dass der Kippzylinder und der Zylinder an der Schwinge das gleiche Verhältnis von Kolben zu Ringkammer haben. Sonst musst du die Ringkammer vom Kippzylinder drucklos schalten, damit hinterher keine Verspannungen entstehen. Den dann wieder normal zu schalten, wenn du bewusst auskippen willst, ist ne ziemliche Fummelei. Also umgeh es lieber gleich. Du wirst wahrscheinlich keinen Zylinder finden der genau vom Durchmesser passt. Dann musst du beim Festlegen der engültigen Ansatzpunkte an Schwinge und Konsole die vorläufigen leicht verändern, damit der Wunschzylinder die richtige Längenänderung mitmacht.
Soweit so gut. Dann musst du nur noch Druckbegrenzungsventile in alle Verbindungen einbauen, damit an den Endpunkten der Schwinge kein Überdruck entsteht, falls die Kippzylinder schon vorher am Anschlag sind. Den Druck für Schürfen (Ankippen) solltest du nur etwas höher wählen als notwendig. Den Druck für Entleeren, kannst du noch kleiner wählen, da hier ja kaum Kraft benötigt wird. Die Ventile setzt du am besten gleich in die Nähe des Steuergerätes für die Kippzylinder, dann ist der Weg vom Überströmanschluss der Druckbegrenzungsventile zum drucklosen Rücklauf nicht so weit.
Du solltest auch bedenken, dass die Kraftübertragung vom Kippzylinder zum Zylinder an der Schwinge den Hauptzylinder der Schwinge entlastet und somit die maximale Hublast erhöht. Also solltest du den Druck am Hauptzylinder eventuell etwas absenken, damit der FL nicht überlastet wird. Du musst auch, wenn du es nicht noch komplizierter machen willst, damit leben, dass sich bei stark gekipptem Werkzeug, die Schwinge nicht mehr absenken lässt, weil dann der Kippzylinder am Anschlag ist und Druck auf den Zylinder an der Schwinge gibt.

Gruß Stefan
 
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Stefan629


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328 Beiträge

RE: hydraulische Parallelführung, 08 Feb. 2010 19:39


Mir fällt gerade noch ein, dass es zum Problem mit dem Kammerverhältnis auch noch eine andere Lösung gibt. Das habe ich aber nur gelesen und nicht selbst gesehen oder probiert.
Da die Leitungen zur Ringkammer (Auskippen) ja ohnehin über den Druckbegrenzer nur wenig Druck haben, kann ein Überdruck hierüber abgebaut werden. Ein Unterdruck kann vermieden werden, indem über ein T-Stück und ein Rückschlagventil Öl aus dem Tank (tiefsitzender Rücklauf) entnommen wird. Das Rückschlagventil verhindert dabei, dass sich beim Kippen der Druck in den Tank abbaut.
 
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KR833



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173 Beiträge

RE: hydraulische Parallelführung, 09 Feb. 2010 09:22


Respekt, das nenne ich mal ne ordentliche Beschreibung.

Die Parallelführung soll zum Ballen stapeln sein, also wie du selber schon gesagt hast in wagerechter Position.

Ich frage mich nur ob ich die Zylinder besser über oder unter der Schwinge montiere. Vorteil oben wäre dann daß ich einfach die selben Zylinderduchmesser wie bei den Kippzylindern nehmen kann.

Der Vorteil unten wäre eine wesentlich einfachere Montage.



Vielen Dank schon mal für deine Ausführung
Gruß Peter

 
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Stefan629


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328 Beiträge

RE: hydraulische Parallelführung, 09 Feb. 2010 15:39


Wenn du die Zylinder über die Schwinge setzt, hast du eine umgekehrte Wirkung, da sich die Zylinder ja dann beim Heben verkürzen anstatt sich zu verlängern. Dann musst du die Kolbenkammer des Kippzylinders mit der Ringkammer des Zusatzzylinders koppeln. Dann kannst du das mit dem Kammerverhältnis gleich ganz vergessen und die Idee mit den gleichen Zylinderabmessungen funktioniert natürlcih aus besagten Gründen auch nicht. Zumal du bei gleichen Zylindern auch gleiche Hebelverhältnisse bräuchtest. Das bekommst du vom Platz her selbst unten nicht hin und wenn du nur die Rinkammer nutzt wird es noch schwerer (oben).

Gruß Stefan
 
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KR833



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173 Beiträge

RE: hydraulische Parallelführung, 09 Feb. 2010 16:24


Durch Anheben des Frontladers würde sich der oben (oben auf der Schlepperseite des FL) angebrachte Zylinder doch zusammen schieben und das Öl aus seiner Kolbenkammer in die Kolbenkammer des Kippzylinders drücken und somit die Schaufel beim Anheben etwas auskippen. Das wäre doch die Grundfunktion. Die selbe Menge Öl die dadurch auf der Ringkammerseite des Kippzylinders verdrängt wird passt doch dann genau in die Ringkammer des "Geberzylinder" unten auf der Oberseite der Schwinge. Das Hebelverhältnis zwischen Anbaukonsole am Schlepper und Frontlader gibt doch dann die Paralelität vor. Oder irre ich da???

Gruß Peter
 
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Stefan629


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328 Beiträge

RE: hydraulische Parallelführung, 09 Feb. 2010 21:28


1. Normalerweise wird die HG so gebaut, dass die Kolbenkammer ankippt und die Ringkammer auskippt. Macht ja auch Sinn, weil die HG dann nicht so viel Druck zum Ankippen braucht und schneller auskippt. Aber mag sein, dass es bei dir anders ist. Dann kannst du das so machen.
2. Die Parallelität entsteht bei gleichen Zylindern nur dann, wenn die Hebel auch gleich sind. Wenn du z.B. eine zweizylindrige Nachrüst-HG hast, dann hast du im vorderen Bereich, wenn Umlenkarm und Zylinder etwa einen rechten Winkel bilden, ein Übersetzungsverhältnis von 1:2. Das dürfte beim Stapeln von Ballen etwa bei Anhängerhöhe sein. Wenn also der Kolben 7,5cm rausgedrückt wird, wird der Oberlenker vom Hebelarm 15cm zurückgezogen. Wenn wir weiterhin annehmen, dass der Rahmen der HG von der Aufnahme in den Haken bis zur Oberlenkeraufnahme 30cm hat, dann bewirken diese 15cm eine Veränderung des Kippwinkels von ca. 30°. Mal angenommen, dein FL hat von den Haken bis zur Konsole ein lichtes Maß von 2,5m. Dann entsprechen 30° einer Hubhöhe von 1,2 bis 1,3m. Nun stell dir mal vor, wieweit die Hauptzylinder des FL ausfahren müssen, um auf Höhe des Anhängers diese Höhenänderung auszuführen. Der FL wird gut das doppelte von den 1,3m heben, so um die 3m, weniger als das dreifache also. Die Zylinder haben eine Länge von mindestens 50cm. Das heißt die brauchen im Schnitt ca. 20cm für die 7,5cm des Kippzylinders. Auf Grund der unterschiedlichen Geometrie der Hebelwinkel braucht der Kippzylinder im oberen Bereich bei waagerechter Lage eher weniger und der Zylinder der Schwinge eher mehr Weg und damit mehr Öl. Du mußt also die Ansatzpunkte ganz anders wählen, als beim Hauptzylinder der Schwinge. Nur dafür hast du wahrscheinlich unten keinen Platz und ober wird das ein unmögliches, hässliches Gebilde. Du müsstest ja wenige cm vom Drehpunkt der Schwinge ca. im rechten Winkel nach hinten-oben gehen. Stell dir mal vor wie das aussieht, geschweige denn, ob du vor der Scheibe überhaupt Platz dafür hast. Und dann denke mal an die Kräfte. Also nimm lieber einen dünneren Zylinder und mach den Hebel länger und damit paralleler zur Schwinge. Das schont die Schwinge und sieht gefälliger aus.

Gruß Stefan
 
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KR833



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173 Beiträge

RE: hydraulische Parallelführung, 10 Feb. 2010 09:32


Habe mal noch ein wenig im Netz gestöbert, bei den neuen John-Deere Ladern ist es fast so wie ich es gedacht habe. Da werden dann ja wohl noch Überdruckventile drin sein wie du auch beschrieben hast, und das wars.

Hier ist es auf einigen Bildern zu sehen.


johndeeredistributor.at/index.php/content/.../Frontlader%20Serie%203.pdf
 
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Stefan629


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328 Beiträge

RE: hydraulische Parallelführung, 10 Feb. 2010 11:47


Die Seite wird bei mir leider nicht angezeigt. Aber bei den neuen Modellen ist es meist so, dass die Zylinder der Schwinge doppelwirkend sind. Da werden dann mit einem recht teuren komplizierten Steuergerät die Kammern an die Kammern der Kippzylinder gekoppelt. Die Kippzylinder sind bei einem fertig gekauften FL mit HG auch anders angeordnet als bei nachgerüsteten.
Das Steuergerät koppelt und entkoppelt die Kammern untereinander, mit dem drucklosen Rücklauf und mit der Druckleitung von der Pumpe, je nach Joystikstellung. Desweiteren kommen noch Überdruck und Lasthalteventile zum Einsatz. Das kann man, glaube ich zumindest, nicht selbst nachbauen.
 
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Stefan629


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328 Beiträge

RE: hydraulische Parallelführung, 10 Feb. 2010 19:46


Hallo Peter,

ich habe die Broschüre mal selbst bei JD gesucht und auch gefunden. Das sind FL mit mechanischer Parallelführung. Da ist nix hydraulisch, außer die Kippzylinder. Für hydraulische Parallelführung schau mal hier: www.stoll-jf.net/Admin/Public/DWSDownload.aspx?File=Files%2fFiler%2fSTOLL%2fDownload%2fProspekte%2fProspekte+Deutsch%2fFrontlader_Robust+F_P1368A_DE.pdf
Ich habe auch mal in dein Profil geschaut. Da dein FL auch solche Kippzylinder hat, also keine nachgerüstete HG, verändert das einiges. Dann solltest du aber auch über eine mechanische Parallelführung nachdenken. Oder wenn möglich (Verfügbarkeit der Konsolen) den FL gegen einen solchen tauschen. Bevor du jetzt mit viel Aufwand an den Stellen, die du für die Anlenkpunkte der Zusatzzylinder auf der Schwinge ohnehin anschweißen musst, teure Zylinder verbaust, kannst du auch einen Umlenkhebel am Knick der Schwinge anbauen und eine Schubstange dazwischen setzen. (Wie bei JD) Ehrlich gesagt würde ich aber lieber Ausschau nach einem fertigen FL mit Parallelführung halten. Wenn du deinen gut verkaufst, legst du bestimmt nich so viel drauf.

Gruß Stefan


Geändert von Stefan629 am 10.Feb.2010 19:50
 
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KR833



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173 Beiträge

RE: hydraulische Parallelführung, 11 Feb. 2010 10:26


Habe den FL aber erst letztes Jahr auf HG um gebaut.

Auf den Titelbild des John-Deere Prospekts ist das zu sehen, anstelle der Schubstange von mechanischen Parallelführungen ist dort ein Zylinder verbaut.


www.johndeeredistributor.at/index.php/content/download/13090/109383/file/Frontlader%20Serie%203.pdf



Von Claas (ist dann glaube ich ein Mallieux-Frontlader) gilt es auch so etwas, da ist der Zylinder aber zwischen FL und Hubzylinder. Reicht da denn ein einfach wirkender Zylinder aus der mit der Ringkammer des Kippzylinders verbunden ist ?





Geändert von KR833 am 11.Feb.2010 10:44
 
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Ede_633



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175 Beiträge

RE: hydraulische Parallelführung, 11 Feb. 2010 17:20


hier ist das eigentlich sehr schön beschrieben:
http://ktbl-alt.avenit.de/ktbl_arbeitsblatt/pflanze/NR_0260_S05.pdf
 
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Stefan629


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328 Beiträge

RE: hydraulische Parallelführung, 11 Feb. 2010 18:12


Hallo!

Da du ja die HG so gebaut hast, wie die originalen, also nicht mit einem Hebel zur Richtungsumkehr, würde ich doch versuchen, die gleichen Zylinder nach oben zu setzen. (Oder habe ich mich da verguckt? Dann verbessere mich bitte!) Also vom Prinzip her so wie ich es zuerst beschrieben habe, nur den Zylinder oben, da du ja keine Richtungsumkehr drin hast.
Dann kannst du Ringkammer mit Ringkammer und Kolbenkammer mit Kolbenkammer verbinden und bekommst keine Verspannungen.
Das Problem, wenn du nur einen einfachwirkenden Zylinder nach unten setzt ist, dass du die Kolbenkammer des Kippzylinders drucklos schalten musst. Die hat ja dann keinen Ausgleich. Das hat aber zur Folge, dass du nicht mehr aktiv kippen kannst. Beim Ballenstapeln egal, aber du willst ja vielleicht auch Mist laden oder mal ein bischen Kies. Dann wird das Gerät wohl nicht ganz leer. (Der Schwung wie beim Klinklader wird ja durch das Öl gedämft.) Das könntest du ja ausprobieren. Wenn das so ist, wie ich befürchte, gibt es 2 Lösungen.
1) Entweder-Oder: Wenn du dafür sorgst, dass die Verbindung zwischen den Zylindern getrennt wird (einfacher Kugelhahn) und gleichzeitig die drucklose Leitung von der Ringkammer des Kippzylinders auf den Zusatzzylinder gelegt wird (3-Wege-Hahn), dann hast du die Parallelführung ausgeschaltet und kannst so arbeiten wie jetzt.
2) Du setzt in die Leitung vom Steuergerät zur Kolbenkammer des Kippzylinders mittels T-Stück einen hydraulisch betätigtes Ventil und hinter das T-Stück Richtung Zylinder ein kleines Lasthalteventil. Letzteres brauchst du, damit in der Leitung überhaupt Druck aufgebaut wird, wenn die Kammer des Zylinders drucklos geschaltet ist. Dieses Ventil muss dann die Drucklosschaltung unterbrechen. Dadurch baut sich in der Kolbenkammer wieder Druck auf und du kannst aktiv kippen. Der eventuell in der Ringkammer entstehende Druck baut sich dabei über das Steuergerät ab. Wenn du anschließend das Gerät wieder ankippst, läßt das Steuergerät den Druck vom Ventil wieder ab und die Drucklosschaltung ist wieder aktiv. Du solltest dann nur in der Zeit zwischen Auskippen und Wiederankippen die Schwinge nicht bewegen, da in Neutralstellung des Steuergerätes für das Kippen der Druck noch nicht weg kann.
Also ich würde die gleichen Zylinder nach oben setzen.

Gruß Stefan
 
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Stefan629


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328 Beiträge

RE: hydraulische Parallelführung, 11 Feb. 2010 18:31


Hallo Ede!

Das ist eine gute aber leider nicht ganz vollständige Beschreibung. Beim Senken muß nämlich wieder Öl unter Druck in die Ringkammer des Kippzylinders hineinkommen und das ist nicht ganz so einfach. Wenn diese Kammer nämlich einfach drucklos geschaltet wird (durch welchen Impuls auch immer) entsteht in der Kolbenkammer (und der Ringkammer des Schwingenzylinders) ein Unterdruck. Der könnte dazu führen, das Luft eingesaugt wird und schon hat man Luft im System. Das alles macht die speziellen Steuergeräte ja so teuer. Die sind dann für derartige Basteleien wohl auch nicht geeignet.
Desweiteren könnte die Beschaffung doppelwirkender Zylinder, die erstens kraft- und längenmäßig (Kolbenkammer) zur Schwinge und zweitens volumenmäßig (Ringkammer) zum Kippzylinder passen, recht schwierig oder gar unmöglich werden. Wenn Peter jetzt nochmal alles ändern muss und dazu noch 4 neue Zylinder braucht, dann kann er auch gleich einen neuen FL kaufen. Das möchte er sicher nicht und wie es scheint auch keine mechanische Parallelführung.

Gruß Stefan
 
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KR833



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173 Beiträge

RE: hydraulische Parallelführung, 12 Feb. 2010 09:55


Ja das mit den Zylindern oden scheint mir auch die einfachste und beste Lösung zu sein.

Ich werde aber vorerst mal ein hydraulisch betätigtes Eilgangventil ausprobieren, vielleicht reicht es ja schon wenn die Kippgeschwindigkeit höher ist damit es was schneller geht.



Vielen Dank für deine ausführlichen Erkärungen.


Gruß Peter
 
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Stefan629


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328 Beiträge

RE: hydraulische Parallelführung, 12 Feb. 2010 19:36


Hallo Peter!

Schade, eine Parallelführung macht schon Sinn beim Ballenstapeln. Das Eilgangventil wird auch nur das Auskippen beschleunigen. Es sorgt dafür, dass das Öl der Ringkammer mit in die Kolbenkammer fließt, statt in den Tank. Mehr nicht.

Gruß Stefan
 
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KR833



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173 Beiträge

RE: hydraulische Parallelführung, 12 Feb. 2010 22:13


Hallo,

Ja Sinn macht es auf jeden Fall, und nächsten Winter werde ich mich dann auf das Projekt stürzen.

Da mir das Auskippen sowieso zu langsam war und es einfacher und schneller geht wird das jetzt zuerst montiert.

In dem Ventil ist dann auch schon ein Druckbegrenzungsvetil intergriert. Das schadet ja dann bei der Parallelführung auch nicht.

Gruß Peter!
 
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allgaeu 353+633A



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161 Beiträge

RE: hydraulische Parallelführung, 20 Jul. 2012 11:19


Hallo Peter,

ich habe auch vor meinen Frontlader auf HG um zu bauen und will eigentlich auch gleich eine Parallelführung.

Wie hast Du dich entschieden, welche Lösung hast Du gemacht? Vielleicht hast Du auch Fotos währe echt super.

Grüße aus dem Allgäu

Eugen


 
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RalfG



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735 Beiträge

RE: hydraulische Parallelführung, 20 Jul. 2012 11:45




allgaeu 353+633A:

Hallo Peter,

ich habe auch vor meinen Frontlader auf HG um zu bauen und will eigentlich auch gleich eine Parallelführung.

Wie hast Du dich entschieden, welche Lösung hast Du gemacht? Vielleicht hast Du auch Fotos währe echt super.

Grüße aus dem Allgäu

Eugen


Hallo Eugen,

wenn Du noch keine Gerätebetätigung gekauft hast, schau Dir mal dieses Angebot an:

http://www.ebay.de/itm/Frontlader-Umbausatz-zu-Industriefrontlader-/170878412576?pt=Ersatzteile_Zubeh%C3%B6r_Landtechnik&hash=item27c925a720

Der Anbieter schreibt in seiner Verkaufsanzeige:"weiterrüstbar für Paralellführung !!!"

Preislich liegt die Gerätebetätigung im Bereich der anderen Anbieter, und der Schwenkwinkel ist mit 200 Grad schon ein Wort.


 
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Markus N


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295 Beiträge

RE: hydraulische Parallelführung, 21 Jul. 2012 09:03


Hallo zusammen,

Wir hatten einen 1046 mit Baas Frontlader und Hyd. Parallelführung.

Dort war vorne nur ein Ventilblock verbaut, der die sahe Steuerte, mit Elektrischen Eilgang und Abschaltung. Am Steuerhebel waren zwei Knöpfe, hat man den einen Gedrückt, wurde die Führung ausgeschaltet, bei dem anderen hat die Schaufel ausgekippt. Vorne am Steuerblock konnte man auch einstellen, wie schnell die Parallelführung mitarbeitet, bzw. konnte man die ausschalten. Und wenn man die Schaufel per Eilgang auskippte und man de Fontlader senkte hat sich die Schaufel wieder Automatisch ausgerichtet!

Es wäre doch das einfachste solch ein Block dort anzubauen. Mit einem Zylinder ist das nicht einfacher, da das gleiche Steuergerät  benötigt wird, folglich kann man sich ein Arbeitsgang sparen.

In der folgenden PDF Datei von Stoll ist ab Seite 37 beschrieben, wie die so funktioniert.

http://www.stoll-germany.com/fileadmin/media/Download/TD/BA%20Robust%20F/P1359_Robust%20F%20HD-HDP-Deutsch.pdf

Fragt mal bei AK Regeltechnik nach, die bauen diese Steuergeräte

http://www.ak-regeltechnik.de/

Einfacher wird es kaum werden, Natürlich muß der Geldbeutel es hergeben können :-)

Markus


 
 
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Im Internet, im Forum suchen nach hydraulische Parallelführung
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