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Auslegung Zapfwellengrösse
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Sonder_423er



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697 Beiträge

Auslegung Zapfwellengrösse, 09 Oct. 2013 20:59


Hallo zusammen,

gibt es eine Faustformel mit der ich die notwendige Größe/Stärke (in Nm) für eine Gelenkwelle herausfinden kann ? Die PS-Leistung und NM-Leistung am Motor ist ja bekannt. Aber in wie weit hängt dann die Dimensionierung der Gelenkwelle noch vom Gerät ab ?

Problemstellung ist folgende: ich benötige für meinen Mistreuer in Verbindung mit dem 423 eine recht lange (ca. 110cm) Zapfwelle. Da ich jedoch pro Jahr nur 2-3 Fuhren mache will ich jetzt nicht in teure aber wertige Technik investieren, sondern eher in einen "ebay-China-Kracher". Muß ich mich da jetzt an der max. PS-Leistung des Schleppers orientieren, oder reicht bei dem Anwendungsfall "irgendeine bis 35PS o.ä." ??

Gruß

Carsten


 
 
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Woodlandquad


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122 Beiträge

RE: Auslegung Zapfwellengrösse, 10 Oct. 2013 00:26


Du musst dich an der LEISTUNG deiner Zapfwelle halten, denn nicht immer ist Motorleistung = Zapwellenleistung

Ganz wichtig ist auch das die Zapfwelle nicht zu weit ausgezogen wird ich glaub maximal 50% bin mir da aber nicht so sicher, so weit gehen meine nicht auseinander maximal 10cm bei mir ....

Wenn du also bei einem 30Ps Trecker ne 35Ps welle kaufst bist du auf der sicheren Seite, ich kann die Wellen von Stabilo empfehlen die sind schnell gut und günstig und man kümmert sich bei einer Reklamation auch schnell.




Geändert von Woodlandquad am 10.Oct.2013 0:27
 
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IHC 844 Allrad



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480 Beiträge

RE: Auslegung Zapfwellengrösse, 10 Oct. 2013 12:13


Hallo Carsten.

Schau mal unter diesem Link.

www.gknservice.com/fileadmin/user_upload/Brochures/German/GW_fuer_Landmaschinen.pdf

Dort stehen Baugröße der Zapfwelle und die PS-Leistung drin.

Gruß Tilo

Hast du nen IHC, kommste durch den höchsten Schnee
 
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Nordschleifen-IHC


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472 Beiträge

RE: Auslegung Zapfwellengrösse, 10 Oct. 2013 13:27


Passend zum Link von Tilo hier einer zu Weasler-Wellen:

www.fz-agritechnik.de/de/Antriebstechnik/Gelenkwellen-Weasler

Die sind nahezu baugleich mit Walterscheid-Wellen.

Nach Erfahrungen meines LaMas ist die auch die Qualität in etwa vergleichbar, für uns Hobbyisten völlig ausreichend, nur ist Weasler erheblich preiswerter.

Ob Du für Deinen Miststreuer mit der kleinsten und leichtesten Welle (Walterscheid 2100, Weasler AW 10) hinkommst, bzw. wie lange die Welle hält, hängt vor allem von dem übertragenen Drehmoment ab.

Wenn die vollen 40 PS Deines Schleppers an der 2100er Welle "zerren", hält sie nach Walterscheid-Tabelle (s. Link von Tilo) auch bei bester Pflege höchstens 100 Stunden.

Aber so viel Leistung "schluckt" Dein Miststreuer ganz sicher nicht.

Andererseits ist die nächst stärkere Welle (Walterscheid 2200, Weasler AW 20) in der von Dir benötigten Länge (1010-1550 mm Länge) mal gerade 20 Euro teurer als die schwächere Welle.

Eine solche stärkere Welle hält also im Zweifel erheblich länger.....

Gegenbeispiel: An meinem alten, kleinen 100-Liter-Trichterstreuer fahre ich eine billige, kleine Weasler AW 10, obwohl mein 844 80 PS hat.

Die leichte Welle ist aber völlig ausreichend (hält seit über 100 Stunden...), denn die Streuer-Teller und die Rührwerke brauchen ja nur sehr wenig Leistung.

Es ist der Lebensdauer Deiner Welle aber sehr zuträglich, wenn Du beim Ablängen sehr penibel bist:

Den Schutz zum Ablängen komplett abbauen (die Welle natürlich so nicht laufen lassen!!) und lieber in mehreren Schritten vorsichtig abschneiden, damit Du ja nicht zuviel kürzt.

Du solltest mit stehender Welle enge Wendungen und Bodenunebenheiten fahren und genau schauen, ob irgendwo etwas klemmt.

Es muss immer und überall der berühmte Finger Luft zwischen den Rohren sein, sonst kriegst Du böse Ärger beim Abkuppeln der Welle.

Hast Du auf diese Weise maximale Überlappung der Rohre und schmierst diese etwa alle 10 Betriebsstunden ab, hält Deine Welle lange.

Die Gelenke brauchst Du nicht so oft abzuschmieren, da reichen alle 50 Stunden....




Geändert von Nordschleifen-IHC am 10.Oct.2013 13:28
 
 
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